
| Das Einbringen des Kraftstoffs erfolgt durch einen Vergaser oder über eine (heute meist elektronisch gesteuerte) Benzineinspritzung in den Ansaugbereich oder in den Brennraum des Motors. Mit Hilfe einer Zündkerze wird kurzzeitig ein elektrischer Funkenüberschlag, der Zündfunke, erzeugt, mit dem das Gemisch zur zeitlich genau kontrollierten Explosion gebracht wird. Durch die sich stark ausdehnenden Verbrennungsprodukte entsteht ein sehr hoher (über 100 bar) Druck im Zylinder, der den Kolben in geradliniger Bewegung wegschiebt. Über die Pleuelstange wird diese Bewegung dann in die rotierende Bewegung der Kurbelwelle und die gewünschte mechanische Arbeit umgesetzt. Als Kraftstoff für Ottomotore dient hauptsächlich Benzin, aber auch Flüssiggas, Erdgas und Wasserstoff kann abhängig von den Motoreinstellungen wie Zündzeitpunkt, Verdichungsverhältnis, Verbrennunsluftüberschuss verwendet werden.
Ottomotoren können prinzipiell als Zweitaktmotor oder als Viertaktmotor ausgeführt sein, wobei der Viertaktmotor die inzwischen gebräuchlichere Bauart ist. |